Millionen für die Stadtentwicklung in der Region

von Redaktion

„Programm enorm wichtig“ – Daniela Ludwig und Daniel Artmann geben Zahlen bekannt

Berlin/Rosenheim – Mit insgesamt 2,387 Millionen Euro aus der Bund-Länder-Städtebauförderung werden heuer elf Städte und Gemeinden in der Region bei der Weiterentwicklung ihrer Ortskerne unterstützt. Das haben die Parlamentarische Staatssekretärin und CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig sowie der CSU-Landtagsabgeordnete Daniel Artmann am Freitag, 27. März, mitgeteilt.

Die größte Summe erhält demnach die Stadt Rosenheim mit insgesamt 912.000 Euro für die Altstadt Ost, das Bahnhofsareal und die Endorfer Au. Nach Angaben von Artmann soll das Geld unter anderem für die Neugestaltung des Lokschuppen-Vorplatzes und die Schaffung einer öffentlichen WC-Anlage im VHS-Gebäude in der Stollstraße eingesetzt werden.

Kolbermoor wird mit 477.000 Euro für Maßnahmen in der Innenstadt gefördert. Für die Sanierung der Ortszentren erhalten Bad Endorf 400.000 Euro und Kiefersfelden 184.000 Euro. Bernau am Chiemsee profitiert von 174.000 Euro für Projekte in der Ortsmitte und im Chiemseepark.

Jeweils 40.000 Euro fließen nach Wasserburg für die Altstadt und nach Bad Feilnbach für den Ortskern. Die Gemeinde Raubling wurde mit je 30.000 Euro für die ehemalige Arbeitersiedlung Papierfabrik und die Gestaltung der Ortsmitte berücksichtigt. In Aschau und Bruckmühl wird die Entwicklung der Ortskerne mit jeweils 30.000 Euro gefördert.

Ludwig hebt laut Mitteilung hervor, das Programm sei für die Region enorm wichtig, da es den Städten und Gemeinden helfe, ihre Ortskerne weiterzuentwickeln und neu zu gestalten und zugleich den sozialen Zusammenhalt in den Kommunen zu stärken. Sie verweist darauf, dass die Städtebauförderung in der Region seit Jahren rege in Anspruch genommen werde. Ludwig und Artmann appellieren an die Kommunen, sich im Zuge der Ortsentwicklung um Zuschüsse aus der Bund-Länder-Städtebauförderung zu bemühen; die Zahlen zeigten nach Einschätzung Ludwigs deutlich, dass sich dies lohne.

Wie Artmann ausführt, entscheidet jede Kommune selbst, für welche Projekte die Fördermittel eingesetzt werden. Die schlanken Förderregeln gewährleisteten nach seinen Angaben eine hohe Freiheit für die Städte und Gemeinden. Die Bund-Länder-Städtebauförderung umfasst die drei Programme „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ (PWE), „Sozialer Zusammenhalt“ (PSZ) und „Lebendige Zentren“ (PLZ), wobei je nach Schwerpunkt der Projekte entschieden wird, welches Programm greift.

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