Rosenheim – Im Landkreis ist die Brutzeit des Kiebitzes bereits in vollem Gange. Auf Äckern und Wiesen haben die Vögel ihre Nester angelegt, und schon bald werden die ersten Küken schlüpfen. Für deren Überleben spielt ein Faktor eine entscheidende Rolle: Wasser. Deshalb setzen sich viele Ehrenamtliche und Landwirte im Landkreis Rosenheim gezielt dafür ein, Senken zu erhalten oder Mulden, die temporär mit Wasser gefüllt sind, auf Feldern und Wiesen anzulegen. Der Erhalt dieser zum Teil gesetzlich geschützten Senken trägt auch insgesamt zu einer widerstandsfähigen Agrarlandschaft bei“, so Elisabeth Knapp vom Landschaftspflegeverband Rosenheim, der das Kiebitzschutz-Projekt betreut.