Vogtareuth – Auf einem knapp drei Kilometer langen Abschnitt der Staatsstraße St2359 steht eine umfangreiche Fahrbahnsanierung bevor. Vor etwas mehr als zehn Jahren wurde die Ortsumgehung Vogtareuth für den Verkehr freigegeben. Das Stück nördlich davon war damals noch in einem guten Zustand. Inzwischen ist der Asphalt stellenweise stark beschädigt, wie das Staatliche Bauamt Rosenheim mitteilt. Dies liege vor allem an der anhaltend hohen Verkehrsbelastung, auch durch den Schwerverkehr: Die St2359 ist die einzige Nord-Süd-Verbindung, wenn auf der B15 nichts weitergeht.
Der Start der umfangreichen Fahrbahnsanierung ist am Montag, 4. Mai. Die Baustrecke beginnt nördlich des Kreisverkehrs auf Höhe des Gewerbegebiets Vogtareuth und reicht bis zum Abzweiger nach Weng. Auf diesen knapp drei Kilometern wird die Deckschicht abgefräst und eine neue Fahrbahndecke eingebaut. Dabei werde teilweise ein Profilausgleich zur Verbesserung der bestehenden Querneigungen vorgenommen und eine Tragschichtverstärkung eingebaut, so das Staatliche Bauamt. Gleichzeitig werden die Straßenausstattung, die Schilder und Schutzplanken auf den aktuellen technischen Stand gebracht und die Bankette erneuert. Ein Rastparkplatz entlang der Staatsstraße wird ebenfalls neu asphaltiert.
In der Ortsdurchfahrt von Holzhausen werden zudem Pflasterarbeiten vorgenommen und die Entwässerungseinrichtungen ertüchtigt. Etwas mehr als vier Wochen sind für diese umfangreichen Arbeiten eingeplant; am Mittwoch, 3. Juni, soll alles fertig werden.
Die Staatsstraße St2359 ist während der Sanierung für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung läuft in beiden Richtungen über Schonstett, die Kreisstraße RO35 beziehungsweise die Staatsstraße St2079.
Anlieger werden per Wurfzettel informiert, wie sie ihre Grundstücke während der Bauzeit erreichen können. Der Schulbusverkehr ist mit der Gemeinde Vogtareuth abgestimmt und sichergestellt. Die Kosten für die notwendige Sanierung, die der Freistaat Bayern trägt, sind auf rund 725.000 Euro veranschlagt.