Wiederaufforstung nach Waldbrand

von Redaktion

Ruhpolding – Stabilisiert hat sich nach Einschätzung der Rettungskräfte die Lage des Waldbrandes im Chiemgau am Saurüsselköpf, der laut bayerischer Forstministerin Michaela Kaniber mittlerweile einer der größten Waldbrände in Bayern der vergangenen Jahrzehnte sei. Die Ministerin kündigte an, dass der Freistaat nach dem Löschen des Feuers die Wiederaufforstung mit den Bayerischen Staatsforsten plane und umsetze sowie neue Sanierungsflächen am Saurüsselkopf ausweisen werde. „Schutzwald hat für uns höchste Priorität“, betonte Kaniber. Für Privat- und Körperschaftswald unterstütze der Freistaat die Wiederaufforstung über eine kürzlich neu gestaltete Waldförderung. Körperschaften und private Waldbesitzer erhalten demnach etwa 3,80 Euro pro Pflanze, im Schutzwald erhöhen sich die Fördersätze um weitere 50 Prozent.

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