Feuer am Saurüsselkopf: Katastrophenfall beendet

von Redaktion

Lage stabilisiert – Arbeiten dauern an

Ruhpolding – Der Katastrophenfall wegen des Waldbrands am Saurüsselkopf in Ruhpolding ist beendet: Mit Ablauf des Dienstags hat das Landratsamt Traunstein den Katastrophenfall für erloschen erklärt. Wie das Landratsamt mitteilt, hat sich die Lage im Einsatzgebiet deutlich stabilisiert. Der offene Brand ist gelöscht, die Nachlöscharbeiten zeigen erkennbare Fortschritte.

Das Ende des Katastrophenfalls bedeutet jedoch ausdrücklich keine vollständige Entwarnung. Landrat Andreas Danzer betonte, die Nachlöscharbeiten gingen weiter und die Sicherheit der Einsatzkräfte sowie der Bevölkerung habe weiterhin oberste Priorität. Im Gelände bestehen nach wie vor Risiken durch Glutnester, schwierige Geländeverhältnisse und wetterbedingte Einflüsse. Nachlöscharbeiten, Kontroll- und Sicherheitsmaßnahmen werden deshalb geordnet fortgeführt.

Der Schwerpunkt der weiteren Maßnahmen liegt auf der systematischen Suche, Kontrolle und Bekämpfung von Glutnestern, die tief im Waldboden, unter Wurzeln oder in abgestorbenem Holz sitzen und von den Einsatzkräften freigelegt und abgelöscht werden müssen. In schwer zugänglichen Bereichen ist dies nur mit alpiner Begleitung möglich. Feuerwehr, Bergwacht, Alpinpolizei, Forst, Bundeswehr und weitere Unterstützer arbeiten dabei weiterhin eng zusammen.

Der unmittelbare Einsatz- und Gefahrenbereich bleibt weiterhin gesperrt. Die B305 hingegen ist ab dem heutigen Mittwoch wieder für den Verkehr freigegeben. Bürgermeister Justus Pfeifer bezeichnete die vergangenen Tage als enorme Belastungsprobe für Ruhpolding und dankte allen Einsatzkräften, den beteiligten Behörden und Organisationen sowie den Bürgern für ihre Geduld und ihr Verständnis.

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