Wasserburg – Auf dem Frühlingsfest in Wasserburg hat ein 30-jähriger Mann aus dem Altlandkreis Wasserburg zunächst einen Jugendlichen geschlagen und anschließend Polizeibeamte angegriffen. Laut Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall am Pfingstsonntag gegen 20 Uhr. Ein 14-jähriger Junge gab demnach an, von dem Mann ins Gesicht geschlagen worden zu sein. Er wurde dabei leicht verletzt. Mehrere unbeteiligte Zeugen bestätigten den Vorfall, wie die Polizei mitteilt.
Noch während der Anzeigenaufnahme erschien der Tatverdächtige selbst am Ort. Da er sich unkooperativ und renitent verhielt, sprachen die Beamten ihm gegenüber einen Platzverweis für das Festgelände aus. Diesem kam er anfangs nach. Allerdings wurde der Wasserburger Polizei wenig später mitgeteilt, dass sich der Mann erneut auf dem Festgelände befinde.
Fünf Beamte leicht verletzt
Als die Polizisten ihn, wie mehrfach angedroht, zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam nehmen wollten, griff er sie unvermittelt an: Er schlug um sich und trat gezielt gegen die Beamten, beleidigte und bedrohte sie dabei. Fünf Polizeibeamte wurden durch den massiven Widerstand des 30-Jährigen leicht verletzt, blieben aber dienstfähig. Gegen den Mann wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung.