Tuntenhausen/Bad Aibling – Auch in diesem Jahr dürfen sich Besucher auf das Bayerische Oldtimer-Festival freuen. Heuer startet das beliebte Ausflugsziel am Samstag (4. Juli) und am Sonntag (5. Juli) und umfasst das Maxlrainer Oldie-Feeling, die ADAC Maxlrain Classic und die Aiblinger Oldie-Night. Organisiert wird das Ganze von der Stadt Bad Aibling, vertreten durch die AIB KUR, und dem ADAC Südbayern. Doch worauf dürfen sich nun die Oldtimer-Fans freuen?
Wunderschöne
Schmuckstücke
„Die Teams der sechsten ADAC Maxlrain Classic treffen sich am Samstagvormittag, 4. Juli, auf dem Schlossgelände Maxlrain“, erklärt Daniel Geradtz, Pressesprecher von ADAC Südbayern. „Dort können die Besucher die wunderschönen Schmuckstücke aus unterschiedlichen Epochen genau unter die Lupe nehmen.“ Um 12.30 Uhr geht es dann so richtig los. Dann werden die Fahrzeuge vor dem Schloss mit Moderation und spannenden Infos vorgestellt. Von 8 bis 16 Uhr gibt es nebenbei auch noch einen Oldtimer-Teilemarkt, auf dem Ersatzteile, Zubehör und Sammlerstücke angeboten werden.
Und dann geht es auch schon mit der Rallye los. „Die Planung einer solchen Gleichmäßigkeitsrallye umfasst insbesondere die Auswahl oldtimertauglicher und handverlesener Straßen, die Erstellung eines detaillierten Roadbooks, die Organisation von Lichtschranken- und Teamaufgaben sowie das Start- und Zielprogramm“, so Geradtz. Laut dem Pressesprecher geht die Route dieses Jahr über die Deutsche Alpenstraße auf das Sudelfeld. Dort wartet eine Kaffeepause, und die Zuschauer können sich die Fahrzeuge noch einmal in Ruhe anschauen.
Danach geht es weiter auf der Strecke innabwärts über Brannenburg nach Tirol. „Für den Schlussabschnitt der rund 160 Kilometer langen Tour stehen zunächst die Ortsdurchfahrt in Kolbermoor und schließlich die Zielankunft im Rahmen der Bad Aiblinger Oldie-Night mit stimmungsvoller Musik und anschließender Siegerehrung im Roadbook“, sagt Geradtz.
Das ADAC Maxlrainer Oldie-Feeling findet einen Tag später am Sonntag (5. Juli) statt. Dieses gelte als Süddeutschlands größtes Oldtimertreffen und sei ein echtes Highlight für Nostalgiefans. „Dabei verwandelt sich die malerische Schlosswiese in Maxlrain in ein riesiges Freiluftmuseum mit bis zu mehreren tausend Oldtimern auf zwei und vier Rädern“, erklärt der Pressesprecher. Nicht selten würden neben den Oldtimern auch mal Picknickdecken ausgebreitet, um sich die Fahrzeuge in Ruhe anzuschauen und die Atmosphäre zu genießen. Für die ganze Familie ist an diesem Tag auch so einiges geboten.
So gebe es ein abwechslungsreiches Programm mit Live-Musik, Biergärten, Foodtrucks und der spannenden ADAC-Welt. „Dort präsentiert sich der Mobilitätspartner mit interessanten Angeboten, Rennsimulatoren und dem beliebten ADAC-Glücksrad, dessen Erlös den Wendelstein-Werkstätten der Caritas zugutekommt“, sagt Daniel Geradtz. Weiter erklärt er, dass für Kinder ein Mitmachangebot zur Verkehrserziehung geboten wird, und zwar mithilfe des ADAC-Rennmäuseparcours. Nebenbei gibt es für die jüngsten Besucher auch eine Hüpfburg. Schon seit Jahren ist das Bayerische Oldtimer-Festival gar nicht mehr aus der Region wegzudenken. Seinen Ursprung habe das Maxlrainer Oldie Feeling im Jahr 1998. Damals sei es noch eine kleine Oldtimer-Party zum Start der Oldtimer-Rallye „ADAC Bavaria Historic“ mit Jazzfrühschoppen, Sammlermarkt und rund 300 Oldtimer-Fans gewesen. Schon damals fand die Veranstaltung auf der Wiese vor dem fast 500 Jahre alten Schloss Maxlrain statt. „In den folgenden Jahren entwickelte sich die Veranstaltung weit über Bad Aibling hinaus zu einem Publikumsmagneten und hat sich im ganzen süddeutschen Raum und auch bei unseren österreichischen Nachbarn einen Namen gemacht“, sagt Geradtz.
Und das größte Oldtimer-Festival und Kult-Event in Süddeutschland wird 2021 durch die ADAC Maxlrain Classic, eine eintägige Oldtimer-Ausfahrt, abgerundet. Hier besteht von Beginn an ein Team aus einem Fahrer und einem Beifahrer, die zwischen den Wertungsklassen „Sportlich“ und „Légère“ wählen können. Mithilfe eines Roadbooks müssen sie eine 150 Kilometer lange vorgegebene Strecke absolvieren. „Der Modus ‚Sportlich‘ eignet sich für Teilnehmer mit Rallye-Erfahrung, die ihr Können und ihr Zeitgefühl an 20 Lichtschranken unter Beweis stellen möchten“, so der Pressesprecher. „Dazu müssen sie an den jeweiligen Messstellen möglichst präzise die vorgegebene Sollzeit erreichen, die auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 km/h ausgelegt ist.“ Beim Modus „Légère“ hingegen müssen fünf knifflige Teamaufgaben gelöst werden. Hierbei fließen die Zeitabweichungen an zehn Lichtschranken in das Ergebnis ein. Seit Jahren gibt es die zweitägige Veranstaltung nun schon, und sie hat auch heuer noch einen besonderen Reiz. „Schon der Start vor dem historischen Schloss Maxlrain schafft eine Kulisse, die von glänzendem Chrom, Motorengeräuschen und Gesprächen unter Enthusiasten geprägt ist“, sagt Daniel Geradtz. „Ebenso faszinierend ist die Streckenführung über landschaftlich attraktive Straßen der Chiemgauer Alpen mit vielen Highlights.“
Doch wieso findet die Veranstaltung gerade vor dem Schloss Maxlrain statt? Darauf hat Geradtz eine passende Antwort: „Der Veranstaltungsort spielt eine zentrale Rolle: Schloss Maxlrain und das umliegende Alpenvorland schaffen eine Atmosphäre, die Tradition, Natur und Automobilkultur verbindet.
Historische
Kulisse
Die historische Kulisse, die weiten Wiesen und der Blick auf die Voralpen verleihen beiden Veranstaltungstagen ihren unverwechselbaren Charakter.“ Außerdem würde das ADAC Maxlrainer Oldie-Feeling vor allem vom guten Miteinander leben. Nicht nur die Unterstützung der Gemeinden Tuntenhausen und Bad Aibling und der AIB KUR sei hier für Geradtz zu erwähnen, sondern auch die Hausherren des Schlosses, die Familie von Lobkowicz.