Rosenheim – Stadt und Landkreis Rosenheim sind vom Bayerischen Kultusministerium zur „Inklusiven Region“ ernannt worden. Das Prädikat würdigt laut Ministerium die bereichsübergreifende Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure vor Ort. Entstanden seien dadurch vielfältige Angebote – von Unterstützungsstrukturen für Schüler mit besonderem Förderbedarf über Beratungszentren bis hin zur Stärkung multiprofessioneller Teams.
Kultusministerin Anna Stolz erklärte: „Rosenheim ist ein wahres Vorbild, wie ein starkes Miteinander von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigung vor Ort gelingen kann.“ Mit Rosenheim tragen nun 14 Regionen in Bayern das Prädikat „Inklusive Region“. Auch Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf äußerte sich: „Inklusion bedeutet, Barrieren gemeinsam abzubauen. Die Auszeichnung der Region Rosenheim zeigt, dass Schule, Familie und Gemeinschaft Hand in Hand arbeiten – für selbstbestimmtes Lernen und Leben aller Kinder.“ Landrat Otto Lederer betonte: „Inklusion bedeutet für mich, dass jeder Mensch dazugehören und mitmachen kann – unabhängig von seinen Voraussetzungen.“ Die Auszeichnung würdige das Engagement vieler Menschen und Institutionen, die sich in der Region täglich für Teilhabe und gute Bildungschancen einsetzten. Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan erklärte: „Rosenheim steht für Vielfalt, Offenheit und Zusammenhalt. Mit unserer Beteiligung am Modellprojekt ‚Inklusive Region‘ setzen wir ein klares Zeichen für mehr Teilhabe und Chancengerechtigkeit.“