Umweltausschuss besichtigt Kompostieranlage Bruckmühl

von Redaktion

Erweiterung wegen zunehmenden Platzbedarfs erforderlich

Bruckmühl – „Mehr Einblicke, weniger Beschlüsse“ – so hat Landrat Lederer die jüngste Sitzung des Umweltausschusses zusammengefasst. Hintergrund: Nach den Kommunalwahlen im Mai setzt sich auch der Umweltausschuss neu zusammen: Neun von insgesamt 14 Mitgliedern gehören dem Gremium erstmals an.

Daher hat sich der Ausschuss kürzlich zu einer Besichtigung der Kompostieranlage Noderwiechs in Bruckmühl getroffen. Allein 2025 wurden dort 65.000 Kubikmeter Grüngut verarbeitet. Wegen des zunehmenden Platzbedarfs wird aktuell erweitert. Die Maßnahmen sollen bis 2027 abgeschlossen sein.

Die Kompostieranlage leistet einen wichtigen Beitrag zur regionalen Kreislaufwirtschaft: Aus dem von Bürgern angelieferten Grüngut entstehen hochwertige Kompostprodukte und Erden, die wieder im Garten- und Landschaftsbau eingesetzt werden können. Damit werden natürliche Ressourcen geschont und Transportwege reduziert. Gleichzeitig haben die Landkreisbewohner die Möglichkeit, vor Ort verschiedene Kompost- und Erdenprodukte für den eigenen Garten zu erwerben.

Nach dem Rundgang gab die Untere Naturschutzbehörde umfassende Einblicke in die Schutzgebiete des Landkreises sowie das Thema Bibermanagement. Zudem stand ein Überblick über den öffentlichen Nahverkehr auf dem Programm.

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