Wasser marsch mit Gottes Segen!

von Redaktion

Zwischen Himmel und Erde

Nach der Segnung der neuen Feuerwehrfahrzeuge gehe ich mit dem Weihwasserkessel bewusst auch zu den versammelten Feuerwehrleuten. Schließlich habe ich einen guten Liter Weihwasser dabei – und der wird jetzt großzügig verteilt, bis wirklich jeder einen ordentlichen Spritzer abbekommen hat. An diesem heißen Tag kommt das gerade gelegen: den Männern und Frauen in Uniform, ebenso den Ehrengästen und den Kindern, die Reden und Segensfeier tapfer durchgehalten haben. Doch meine Wassereinlage dient nicht der Erheiterung und passt nicht nur gut zur Feuerwehr, weil dort hoffentlich immer genügend Wasser zum Löschen bereitsteht. Der Segen Gottes will uns tatsächlich erfrischen und beleben. Gesegnet werden zwar die Fahrzeuge, vor allem aber die Menschen, die damit unterwegs sind, um anderen zu helfen. Gerade der kostbare Dienst unserer ehrenamtlichen Hilfsorganisationen zeigt, dass wir immer wieder an unsere Grenzen stoßen. Niemand kann alles allein schaffen. Wir brauchen Menschen, die anpacken und Verantwortung übernehmen. Dazu aber auch das Vertrauen, dass wir selbst getragen werden, wenn unsere eigenen Kräfte nicht mehr ausreichen. Segen bedeutet, das eigene Leben unter ein positives Vorzeichen, unter ein Plus zu stellen. Unser Leben ist mehr als das, was wir leisten können. Gottes Zusage gilt nicht nur in festlichen Stunden, sondern auch im Alltag, in Belastungen und Unsicherheiten. Der Segen spricht uns zu: Du gehst deinen Weg nicht allein. Gott kommt nicht erst dann, wenn alles brennt, sondern geht schon vorher mit. Deshalb heißt es bei der nächsten Segnung wieder: „Wasser marsch!“

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