Stahltreppe begräbt Arbeiter

von Redaktion

Zwei Verletzte bei Unfall in Raubling

Raubling – Glück im Unglück hatten die beiden Arbeiter, die am vergangenen Donnerstag in Raubling unter eine Stahltreppe gerieten. Beide mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden. Polizeihauptkommissar Jens Krüger von der Polizeiinspektion Brannenburg konnte am gestrigen Montag aber weitgehend Entwarnung geben. Der eine konnte das Krankenhaus mittlerweile verlassen. Der andere befindet sich zwar noch unter ärztlicher Überwachung, sein Zustand habe sich aber schon sehr gebessert.

Es krachte laut am vergangenen Donnerstag in Raubling: Auf einer Baustelle des Landratsamtes Rosenheim stürzte gegen 11 Uhr eine Stahltreppe herab, die gerade in ein Treppenhaus eingebaut werden sollte. 600 Kilo Metall gerieten außer Kontrolle und begruben die beiden Männer unter sich. Die beiden konnten sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien, die Treppe musste von Kräften der Raublinger Feuerwehr angehoben werden.

Die Polizeiinspektion Brannenburg ermittelt immer noch, doch immerhin scheint mittlerweile sicher, dass die beiden Verletzten keine langfristigen ernsten Folgen befürchten müssen. Bereits entlassen werden konnte der 38-Jährige, der mit dem Hubschrauber nach Traunstein gebracht worden war. Auch der 34-Jährige wird das Klinikum Rosenheim wohl bald verlassen können. In einer ersten Meldung war von einem Unfall auf dem Bauhof der Gemeinde die Rede gewesen. Tatsächlich ereignete sich der Treppensturz auf der Baustelle des Landkreises Rosenheim für die kommunale Müllabfuhr in der Nachbarschaft des Bauhofs. Die beiden Arbeiter einer Metallbaufirma hatten den Auftrag, die Treppe in das Treppenhaus einzupassen. Doch dann setzte sich die Metallmasse in Bewegung. Was den Hergang des Unglücks betrifft, hält sich die Polizei noch bedeckt. Sicher ist, dass die beiden Glück hatten. Die Treppe traf sie zwar am Kopf, aber nicht mit voller Wucht. Sie seien noch ansprechbar gewesen, so die Polizei. „Das hätte aber auch anders ausgehen können“, sagte Krüger. Michael Weiser

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