Einstimmig ist im Stadtrat der Projektbeschluss für eine zentrale Kälteversorgung gefallen, die den Lokschuppen, die Rathausgebäude in der Königstraße 15 und 24, Städtische Galerie und Archiv versorgen soll. Bislang kühlt jede dieser Einrichtung selbst mit Strom. Zukünftig soll dies zentral mittels einer Absorptionskälteanlage erfolgen, die mit Fernwärme betrieben wird. Die steht in den Sommermonaten reichlich zur Verfügung. Zur Kühlung dient das Wasser des Mühlbachs. Die Kosten für Anschaffung, Installation und Demontage der alten Anlagen belaufen sich auf rund 3,9 Millionen Euro.
Für die Stadt hat die neue Anlage gleich mehrere Vorteile: So werden im Jahr rund 180 Tonnen Kohlendioxid eingespart, rund zwei Prozent der durch den kommunalen Strombedarf verursachten Kohlendioxid-Emissionen. Auch sinken die jährlichen Betriebskosten von heute 95000 Euro auf künftig rund 55000 Euro. Nicht zuletzt erwartet die Stadt eine Förderung von knapp zwei Millionen Euro durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, der kohlendioxid-mindernde Maßnahmen unterstützt. Der Grundsatzbeschluss im Stadtrat erfolgte einstimmig. ku