Frau Dörries, was ist das Besondere an Ihrem Stadtteil?
In Happing haben sich die Bürgerinnen und Bürger stark dafür eingesetzt, ein Bürgerhaus zu bekommen, beispielsweise mit einem offenen Brief an die Oberbürgermeisterin oder der Unterschriftensammlung „Bürgerhaus jetzt!“. Im Juli 2015 wurde das Bürgerhaus Happing eröffnet und wird seither rege genutzt. Von A wie „Atelier 3D“ bis Z wie „Zwergenhaus“ ist alles Mögliche dabei. Laut Nutzerprotokollen hatte das Bürgerhaus Happing im Jahr 2016 über 13000 Besucher bei fast 800 Veranstaltungen.
Welche Schwerpunkte legen Sie in Ihrer Arbeit? Was ist Ihnen besonders wichtig?
Freiwilliges Engagement soll Spaß machen und ein „Mitmachfieber“ auslösen. Viele Menschen möchten in ihrer Freizeit etwas Gutes tun und sich sinnvoll beschäftigen. Am meisten erreichen die Leute, die für ihre Sache brennen. Die Freiwilligenagentur Rosenheim Ost berät Interessenten auf der Suche nach einem passenden Projekt, unterstützt beim Aufbau von neuen Projekten und steht bei Bedarf im weiteren Verlauf begleitend zur Seite.
Was funktioniert Ihrer Meinung nach in Ihrem Stadtteil besonders gut?
Die Happinger setzen sich sehr selbstbestimmt und vielfältig für ihren Stadtteil ein. Neben stetig laufenden Projekten wie dem offenen Bücherregal oder Einzelveranstaltungen wie dem Kinderflohmarkt gibt es auch spannende Kooperationsveranstaltungen. Einzelne Leute oder Vereine tun sich zeitweilig zusammen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Beispiele hierfür sind das Ferienprogramm „Ois isi!“, der Adventsmarkt, die Happinger Vereinsmeile und natürlich die Festwoche „1000 Jahre Erwähnung und 50 Jahre Eingemeindung von Happing“.
„Aktionen, die das Miteinander fördern“
Was würden Sie sich für Ihren Stadtteil wünschen?
Ich wünsche mir, dass sich weiterhin viele verschiedene Menschen einbringen und „ihr Ding“ machen. Dabei entstehen tolle Aktionen, die das Miteinander im Stadtteil fördern und vielen Menschen zugute kommen.
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