Rosenheim – Die Rettung aus großen Höhen kann beim Technischen Hilfswerk in Rosenheim künftig bestens geprobt werden. Am Wochenende wurde auf dem Übungsgelände in der Ellmaierstraße zwischen Klinikum und Inn ein neuer Bergungs- und Übungsturm eingeweiht. Die 19,5 Meter hohe Stahlkonstruktion löst eine in die Jahre gekommene, marode Holzkonstruktion ab. Die neue Errungenschaft ist in dieser Ausführung deutschlandweit die einzige. Sie steht neben dem THW auch der Feuerwehr und der Bergwacht zu Übungszwecken zur Verfügung. Möglich wurde der Bau durch die Förderung der THW-Bundesvereinigung und der THW-Stiftung mit je 10000 Euro und der Stadt Rosenheim mit 5000 Euro.
Die Einweihung nahmen Kaplan Emeram Hilger und Pfarrer Dr. Bernd Rother vor. Repräsentanten des THW, der Präsident der Bundesanstalt des Technischen Hilfswerks, Albrecht Broemme, und Stephan Mayer MdB, Präsident der Bundesvereinigung des THW, waren anwesend, ebenso MdB Daniela Ludwig, MdL Klaus Stöttner und Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer. Sie lobten in ihren Grußworten die erhebliche Eigenleistung der Rosenheimer und die Manpower des THW. Dieser Turm sei wahrlich ein „Leuchtturmprojekt“ und für die Ausbildung von enormen Wert. MdB Mayer betonte: „Die Hilfsorganisationen arbeiten nicht für sich, sondern gemeinsam für die Sicherheit der Bevölkerung.“
THW-Ortsbeauftragter Harald Feckl lud die Gäste zu einer Brotzeit ein.jre