Ob Übergang in weiterführende Schulen, Absprachen zur Hausaufgabenbetreuung oder gezielte, kindgerechte Förderung: Eltern, Lehrer und Erzieher sind gefordert, über die Bildungsbiografie der Kinder hinweg immer intensiver zu kooperieren, wenn deren Entwicklung bestmöglich gefördert werden soll. Seit 2013 wird dazu an den Grundschulen und Horten mit verbindlichen Standards der Zusammenarbeit der sogenannte „Rosenheimer Weg“ begangen.
Mit den praktischen Erfahrungen wurde nun die erste Fortschreibung der Standards von den Leitungen der Kindertageseinrichtungen und Grundschulen entwickelt. Alle Beteiligten werden den Rosenheimer Weg weiterhin tatkräftig mitgestalten. Schulamtsdirektorin Helga Wichmann: „Gemeinsame Elternabende und Fortbildungen zu Themen aus Hort und Schule sollen weiter angeboten werden.“
Der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege, Anton Reiserer, Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt, betont: „Die Bildung und Betreuung der Kinder ist eine gemeinsame Aufgabe von Eltern, Schule und Hort. Als Teil dieser Erziehungspartnerschaft zum Wohl des Kindes gilt diese Vereinbarung.“ Frank Leistner, Leiter des Amtes für Schulen, Kinderbetreuung und Sport bei der Stadt, sieht die Schulkindbetreuung als drängende Aufgabe: „Mit diesen verbindlichen Standards legen wir gemeinsam großen Wert auf die Qualität der Kinderbetreuung. re