Rosenheim – Im September 2015 hatte die Stadt die westliche Geh- und Radwegunterführung unter der Eisenbahnlinie München – Salzburg aus Sicherheitsgründen gesperrt. Der Weg war so stark beschädigt, dass er drohte, in die Mangfall abzurutschen. Damit war eine wichtige Radwegverbindung in der Stadt unterbrochen.
Fünf Monate hat man nun an dieser Stelle gebaut. Im Zuge der Arbeiten wurde unter der Brücke ein massiver Betonkörper errichtet, der der Strömung der Mangfall widerstehen soll. Auch die Auf- und Abfahrrampen mussten neu erstellt werden. 433000 Euro hat die Maßnahme gekostet.
Grund für die Verzögerung beim Baubeginn war eine ausstehende Freigabe durch die Deutsche Bahn gewesen. Sie muss bei allen Maßnahmen, die ihre Bauwerke betreffen, eine Genehmigung erteilen. Hintergrund ist, dass die Bahn den zeitlichen Planungsvorlauf braucht, um die mit Bauarbeiten verbunden Beeinträchtigungen für den Zugverkehr möglichst gering zu halten. ku