Rosenheim – Die Feuerwehren in Rosenheim seien gut aufgestellt, sowohl die Hauptwache, als auch die Stadtteilfeuerwehren in Aising, Pang, Westerndorf St. Peter und Aisingerwies. „Nur in Happing haben wir eine etwas schwierige Situation“, führte die Oberbürgermeisterin im Rahmen der Versammlung in das Thema ein.
Die Happinger Wehr an sich leiste eine hervorragende Arbeit. Allein im vergangenen Jahr seien über 60 Einsätze von den Männern und Frauen zu bewältigen gewesen – viele davon in Zusammenhang mit der Nähe zur B15. Die Jugendarbeit sei vorbildlich. Im gleichen Atemzug räumte die Rathauschefin mit dem hartnäckigen Gerücht der Rosenheimer Berufsfeuerwehr auf. „Das sind alles Ehrenamtliche, die Tag und Nacht eine Rufbereitschaft haben“, sagte sie mit Blick auf etliche Freiwillige, die an der Bürgerversammlung teilnahmen.
Große Raumprobleme
Nur eben die beengten Raumverhältnisse im bestehenden Spritzenhaus am Dorfplatz bereiteten den Floriansjüngern Probleme. „Es ist uns ein großes Anliegen, endlich ein Grundstück zu bekommen“, so Bauer im Happinger Hof. Es könne nicht sein, dass die beiden Löschfahrzeuge hintereinander statt nebeneinander parken müssten. Die Mittel seien in den Haushalten einkalkuliert, eine Fläche von rund 1400 bis 1900 Quadratmetern werde dafür gebraucht.
„Helfen Sie mit, dass wir bald etwas finden“, appellierte die Oberbürgermeisterin an die Teilnehmer der Versammlung, der unter anderem auch der ehemalige Landtagsabgeordnete Adolf Dinglreiter, über ein Dutzend Stadträte sowie die Verwaltungsspitze beiwohnten.
Marco Höllmüller ergänzte in seiner Wortmeldung, dass sich die Happinger Mannschaft nicht dahingehend versperre, ein Areal außerhalb von Alt-Happing zu finden. Auch benachbarte Stadtteile kämen grundsätzlich in Frage. „Das Grundstück muss aber eben einsatztaktisch klug liegen“, so der Kommandant. Dies sei beim potenziellen Standort in der Baywa-Wiese nicht gegeben, weshalb man die Planungen für einen dortigen Neubau nicht vertieft habe.