Rosenheim – 2004 wurde die Idee der „Nacht der spirituellen Lieder“ ins Leben gerufen. Sie verbreitete sich von Aachen ausgehend in ganz Deutschland und über die Grenzen hinaus. Inzwischen gibt es in vielen Städten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz diese Liedernächte – und jetzt auch in Rosenheim.
Es geht es vor allem darum, ein Zeichen des Friedens und der Verbundenheit zu setzen, betont die Alt-Katholische Kirche Rosenheim. Menschen kommen zusammen, um gemeinsam einfache Lieder aus verschiedenen Ländern und Religionen der Erde zu singen: Taizé-Lieder, Gospels, Gesänge der Indianer, Mantras, jiddische Lieder, Gesänge der Sufis, aus Afrika, Hawaii und auch deutsche Lieder. Das Singen könne Ausdruck der Lebensfreude oder auch Gebet sein, es solle zentrierend wirken und Kraft spenden. Dadurch könne ein Raum der Begegnung, Verbundenheit und Spiritualität entstehen.
Diese Tradition wird heuer auch in Rosenheim fortgesetzt. Als Organisatoren und mitwirkende Singleiter haben Christa und Frank Schäffer aus Bad Aibling – bekannt unter dem Namen „SingAnanda“ – auch Philipp Stegmüller mit dem Bassisten Markus Yogi Soffner aus München eingeladen.
Karten gibt es an der Abendkasse zu 15 Euro. Ein Teil des Erlöses geht an das Diakonieprojekt „Kinderdorf Sântana“ in Rumänien. Eingeladen sind alle – geübte Sänger genauso wie diejenigen, die meinen, nicht singen zu können oder sich (noch) nicht trauen. Dabei ist es nicht wichtig, welcher Religion jemand angehört, denn Musik verbindet. Auch wer nur summen oder zuhören möchte, ist willkommen.
Die „Nacht der spirituellen Lieder“ findet statt morgen, Freitag, 3. November, von 19 bis 22 Uhr, in der Alt-Katholischen Kirche Rosenheim, Kaiserstraße 48.