Ehrenamtsabend der Freiwilligenagenturen und der Sozialen Stadt

„Ein tägliches Wunder“

von Redaktion

Einmal im Jahr laden die drei Rosenheimer Freiwilligenagenturen und die Soziale Stadt „ihre“ Freiwilligen zum Ehrenamtsabend ein. Dieses Jahr folgten 110 Ehrenamtliche der Einladung ins Bürgerhaus Happing.

Rosenheim – Leonhard Auer, Karin Weiß und Andrea Dörries von den Freiwilligenagenturen sprachen von einem täglichen Wunder, das die Freiwilligenagenturen erleben dürfen. „Es ist deshalb ein Wunder, weil es nicht selbstverständlich ist, dass jemand nicht nur an sich selbst denkt, sondern bereit ist, seine Zeit, Tatkraft und Ideen für andere bereit zu stellen.“

Anton Heindl, Zweiter Bürgermeister der Stadt, betonte: „Man kann gar nicht oft genug betonen, wie viel die Freiwilligen für Jugendliche und ältere Menschen, für Sportbegeisterte und Kulturbeflissene, für Notleidende und Bedürftige tun.“ Er benannte vorbildliche Beispiele aus allen Stadtteilen. „Menschen tun sich zusammen, die ein gemeinsames Interesse verbindet, Kooperationen mit Vereinen werden auf die Beine gestellt, ob Lernbegleiter, Miniladen oder Ferienprogramme, Zwergenhaus oder Stadtteilzeitungen, Platzgestaltung oder Straßenfeste: Überall engagieren sich Menschen und lösen manchmal ein regelrechtes Mitmachfieber aus“, so Heindl weiter. „Sie alle wollen etwas bewegen. Sie warten nicht darauf, dass andere etwas tun oder dass der Staat handelt, sie handeln selber. Sie sind betroffen von einem Problem und wollen für Abhilfe sorgen, sie haben Ideen, wie sich die Lebensqualität verbessern lässt und wollen ihr Umfeld mit gestalten. Sie machen deutlich, dass unsere Gesellschaft nicht so kalt und egoistisch ist, wie ihr manchmal nachgesagt wird, und dass man mit Engagement und manchmal auch mit langem Atem viel erreichen kann.“

Nach dem Abendessen blieb viel Zeit zum Austausch und gemütlichem Beisammensein. Eine Spaßfotoaktion rundete den Abend ab und sorgte für allgemeine Heiterkeit.re

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