„Der Kategorische Imperativ des Ortes. Religiöse Gewalt zwischen Macht und Ohnmacht“, so lautet der Titel eines Vortrags von Professor Dr. Dr. Hans Joachim Sander morgen, Donnerstag, um 19 Uhr im Schüler- & Studentenzentrum, Pettenkoferstraße 9. Sander geht der Frage nach, was der Unterschied ist zwischen religiöser Gewalt, wie dem Kreuz oder dem Martyrium, und gewalttätiger Religiosität. Wie kann eine Religionsgemeinschaft ihrer strukturellen Neigung zur Gewalt – gerade aufgrund der Bedeutung des Heiligen für die Religionsgemeinschaft – widerstehen? Wie muss sich Kirche im Spannungsverhältnis Macht- Ohnmacht verhalten, will sie nicht selbst in den Widerspruch geraten? Prof. Dr. Dr. Hans Joachim Sander ist Professor an der Theologischen Fakultät der Universität Salzburg. Der Eintritt ist frei.