Weniger Bettlerbanden

von Redaktion

Ordnung dank Ordnungsdienst

Rosenheim – „Die organisierten Bettlerbanden in der Rosenheimer Innenstadt werden weniger“, stellt Donat Steindlmüller vom städtischen Ordnungsamt zufrieden fest. Steindlmüller führt diesen Erfolg auf eine erfolgreiche Mischung aus Aufklärung und Kontrolle zurück.

Tatsache ist: Das Betteln in der Fußgängerzone ist verboten. Deshalb gehen in der Innenstadt Mitarbeiter des städtischen Ordnungsdienstes Streife. Zur Problemlösung trägt nicht nur diese Präsenz bei, sondern auch der Informationsflyer des Amtes, der seit diesem Jahr über die Methoden des organisierten Bettelns und den richtigen Umgang damit informiert. „Das wirksamste Mittel gegen Bettlerbanden ist jedoch, wenn die Bürgerinnen und Bürger den Bettlern keine Beachtung und vor allem kein Bargeld zukommen lassen“, weiß Steindlmüller. Wer helfen wolle, solle lieber an öffentliche oder private Hilfsorganisationen spenden, rät die Stadt.

Zur Vorbeugung ist der städtische Ordnungsdienst regelmäßig in Rosenheim unterwegs. Er bittet Hundehalter, ihre Tiere in den Parks anzuleinen, weist Radfahrer auf das Fahrverbot in der Fußgängerzone hin oder unterbindet exzessiven Alkoholgenuss in Grünanlagen sowie Naherholungsgebieten. Ziel ist es, durch konsequente Präsenz erst gar keine Störungen aufkommen zu lassen und Personen durch freundliche Aufklärungsarbeit zur Vernunft zu bringen. Führt das nicht weiter, kann der Ordnungsdienst ein Verwarngeld erheben oder eine Ordnungswidrigkeitsanzeige machen.

Bei Missständen in der Stadt: Amt für Sicherheit und Ordnung unter Telefon 08031/3651313.

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