Rosenheim – Rosenheim hat 2016 bewusst den Weg als Fairtrade-Stadt eingeschlagen, um Verantwortung als Stadt für die Lebensbedingungen der Menschen, speziell auch der nachfolgenden Generationen, zu zeigen. Fair gehandelte, regional hergestellte oder biologisch erzeugte Produkte sorgen für ein Stück soziale Gerechtigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit und verringern das Ungleichgewicht zwischen den Industrie- und Entwicklungsländern. Für Nachhaltigkeit ist der faire Handel das beste Beispiel, vor allem unter den Gesichtspunkten der Zusammenarbeit mit den Entwicklungsländern, der Völkerverständigung, des Umweltschutzes und einer echten Partnerschaft von Nord und Süd, ist der neu gegründete Verein überzeugt. Er stellt sich deshalb folgende Aufgaben, die durch Öffentlichkeitsarbeit, Vorträge und Veranstaltungen verwirklicht werden sollen: Der Verein fördert aktiv den fairen Handel, ohne selbst Handel zu treiben. Er setzt sich für eine gerechtere Welt durch das Einhalten von Grund- und Menschenrechten sowie durch den Schutz von Umwelt, Mensch und Natur ein. Er trägt dazu bei, die wirtschaftlichen Lage der benachteiligten Produzentinnen und Produzenten weltweit zu verbessern, fördert ihre Eigenständigkeit und Selbstverantwortung. Der Verein will anregen zum nachhaltigem Denken und Handeln in der Verantwortung für die Lebensbedingungen der nachfolgenden Generationen und das Verständnis für die globalen Zusammenhänge fördern.
Zur Ersten Vorsitzenden wurde in der Gründungsversammlung Dr. Beate Burkl gewählt, als stellvertretende Vorsitzende Georg Schmid und Judith Kley-Stephan. Schatzmeisterin ist Andrea Michael, Schriftführer Daniel Artmann.
Der Mitgliedsbeitrag im Förderverein beträgt für Privatpersonen zwölf Euro, für juristische Personen 25 Euro.re