Kommt das Fahrradparkhaus später?

von Redaktion

Standort wird von Bundespolizei genutzt

Rosenheim – Gibt es Verzögerungen beim neuen Fahrradparkhaus am Bahnhof? Eigentlich war der Bau des dreigeschossigen Gebäudes Anfang 2019 (wir berichteten) auf den Flächen am Südtiroler Platz geplant, die aktuell die Rosenheimer Bundespolizei zur Erfassung von Flüchtlingen nutzt. Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer machte im Rahmen der Diskussion um das Verkehrsentwicklungskonzept darauf aufmerksam, dass dieser Platz derzeit noch anderweitig genutzt werde und es schwierig sei, Alternativen zu finden. Gleichwohl habe man bisher immer vertrauensvoll mit der Bundespolizei zusammengearbeitet, erklärte sie in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Verkehrsfragen und öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) des Stadtrates.

Christine Degenhart (Freie Wähler) sprach daraufhin von einem fatalen Signal, sollte das Fahrradparkhaus nicht wie geplant fertiggestellt werden können. Sie bot an, bei der Suche nach Alternativen zu helfen. „Irgendetwas muss möglich sein“, sagte sie.

„Wir sind mit der momentanen Situation nicht glücklich“, gab Rechtsdezernent Herbert Hoch zu. So hätten die Beamten zudem die Ableitung von der neuen Güterzugkontrollstelle im Süden des Bahngeländes ohne Absprache mit der Stadt eingerichtet. Wie berichtet, werden die Waggons nicht mehr in Raubling, sondern in Rosenheim durchsucht. „Wir werden uns an die Bundespolizei wenden und klären, ob der Containerstandort im Norden eigentlich noch erforderlich ist“, so Hoch. aez

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