Musicalfieber an der Musikschule Rosenheim

von Redaktion

Zum sechsten Mal hatte die Musikschule Rosenheim mit ihrer Gesangslehrerin Lynda Kemeny zum Musical- und Theaterworkshop „Spotlight“ eingeladen. Fünf Tage lang verbrachten 40 Schüler ihre Herbstferien in den Räumen der Musikschule, im Ballettsaal von Roman Linke und im Lokschuppenbereich des Stadtjugendrings mit intensiven Unterrichtseinheiten in Stimmtechnik, Schauspiel, Jazz- und Tapdance, Chorgesang und szenischer Bühnenarbeit. Am letzten Tag wurden die Bauteile zusammengetragen und auf der Bühne im Hans-Fischer-Saal des Künstlerhofes zu einer richtigen Show zusammengefügt, die sich im Laufe des Konzertabends als eine perfekt abgestimmte und spannungsreich inszenierte Produktion entpuppte. Aufwendige Gruppenszenen wie „Komödie heut‘ Nacht“ aus „Toll treiben es die Römer“ von Stephen Sondheim oder „Anything goes“ aus „Anything goes“ von Justin Hurwitz, in die geschickt alle Altersgruppen integriert wurden, aber auch beeindruckende Solobeiträge in Stepptanz, Chanson sowie in Sprache und Mimik fein ausgestaltete Rezitationen der jugendlichen Teilnehmer überzeugten das begeistert applaudierende Publikum im randvoll besetzten Hans-Fischer-Saal. Dabei standen Titel aus englischsprachigen Musicals neben amüsanten ins Deutsche übertragene Fassungen sowie einem zauberhaft inszenierten „Brüderchen, komm tanz mit mir“ als ein Beitrag aus Engelbert Humperdincks faszinierender Opernwelt auf dem Programm. Kinder und Jugendliche in so kurzer Zeit in diesem Maße „fit für die Bühne“ zu machen, ist dem professionellen Dozententeam zu verdanken, das Lynda Kemeny schon zum wiederholten Male um sich versammelt hatte. Sie selbst unterrichtete die Bereiche Gesangstechnik, Stimmbildung und Stilistik, der Pianist und Musical-Spezialist Alan Sokol von der August-Everding-Theaterakademie in München studierte die Chorgruppen ein und begleitete das komplette Programm. Für die Ausgestaltung der Szenen, Rezitations- und Schauspieltechnik sorgten die Bühnendarstellerin Kathrin Ackermann und der Regisseur Marcus Schneider, für die Choreografie Michael Schmieder und Tapdance Nicolai Kemeny. Bei den zahlreichen Personen, die im Hintergrund geholfen und diese Workshoptage erst möglich gemacht hatten, bedankte sich Lynda Kemeny herzlich, bevor sich die Bühne noch einmal für ein Medley aus dem Musical „Grease“ mit allen freudestrahlenden Teilnehmern füllte.Fotos re???

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