Fürstätt – Der Ferdinand-Schlögl-Weg bei Fürstätt ist wegen des Baus der Westtangente zwischen der Großholzstraße und der Straße Am Gangsteig temporär unterbrochen. Er soll aber künftig wieder durchgehend zur Verfügung stehen. Das hatte die CSU-Fraktion in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Verkehrsfragen und öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) des Stadtrates beantragt.
Wie die Verwaltung aufklärte, erhält der Weg eine Treppe. Die Bewohner der betroffenen Stadtteile sollen ihn damit wieder langfristig nutzen können. Lediglich eine barrierefreie Ausführung sei nicht möglich, da man sonst lange Rampen auf Privatgrundstücken hätte errichten müssen, hieß es im Verkehrsausschuss des Stadtrates.
Die Verbindung von der Brunnholzstraße zur Moorkultur (Stadt Kolbermoor) kann dagegen nicht durch eine Unterführungsröhre der Bundesstraße, wie von der CSU gefordert, erhalten werden. Nach Auskunft des Tiefbauamts gibt es aber alternative Wege. „Es ist uns wichtig, dass der Weg weiter aufrecht erhalten wird, auch im Hinblick auf den Radverkehr“, begründete Dr. Wolfgang Bergmüller den Antrag. Diese wichtigen Möglichkeiten für die Bürger der Stadt in die Naherholungsgebiete und die Verbindungen nach Kolbermoor und Großkarolinenfeld dürften nicht abgeschnitten werden, appellierte Bergmüller.
Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer regte an, auf Veränderungen in der Wegführung mit einem entsprechenden Hinweisschild aufmerksam zu machen.
Franz Opperer (Grüne) hielt das Thema dagegen für einen „Schaufensterantrag der CSU“, da die Westtangente an sich durch ein Naturschutzgebiet führe und dieses damit beeinträchtige.