Rosenheim – In Zeiten des digitalen Fortschritts ist in erster Linie der Einzelhandel gefordert, wachsam zu bleiben und neue Trends aufzuspüren, um sich dem Kunden zeitgemäß und modern im stationären Geschäft zu präsentieren. Das City-Management Rosenheim hat daher dieses Jahr an einem Wettbewerb der RID-Stiftung teilgenommen, um den Einzelhändlern einen einzigartigen Service anbieten zu können. Die Freude war groß, als verkündet wurde, dass Rosenheim den Wettbewerb für sich entscheiden konnte. 15 Geschäfte kommen nun in den Genuss des kostenlosen Services eines sogenannten Store-Checks.
Die Prüfung führt die Beratungsgesellschaft Cima durch, die auch das Einzelhandelsentwicklungskonzept für Rosenheim fortschreibt. Man kennt daher den Standort und die besonderen Gegebenheiten.
Die Geschäfte werden zwei Stunden auf Herz und Nieren begutachtet. Nicht nur der Ladenbau oder die Beleuchtung werden unter die Lupe genommen, auch die Warenpräsentation, Komfortausstattung oder Wegeführung werden überprüft. Von außen begutachten die Fachleute der Cima Fassaden, Zugangsmöglichkeiten und Schaufenster. Sie thematisieren auch die Online-Präsenz. Der Laden-Check rückt das Unternehmen aus Sicht des Kunden in den Fokus. Im Rahmen einer gemeinsamen Vor-Ort-Analyse mit dem Betriebsinhaber erfolgt eine praxisorientierte Betrachtung. Jeder Einzelhändler erhält im Nachgang ein Exposé und kann so an sich weiterarbeiten.
Sabrina Obermoser vom City-Management freut sich, dass Rosenheim den Zuschlag bekommen hat. „Wir sind stets bemüht, unseren Mitgliedern einen Extra-Service bieten zu können. Stillstand ist der erste Schritt zur Aufgabe, und deshalb arbeiten wir eng mit den Betrieben aus der Innenstadt zusammen, um den Standort attraktiv zu halten und die Einzelhändler in ihrer Ausrichtung unterstützen können.“