Südtiroler Platz

SPD fordert Gespräch mit der Bundespolizei

von Redaktion

Neuer Antrag der Stadtratsfraktion

Rosenheim – Der derzeitige Zustand des Südtiroler Platzes als Eingangstor der Stadt für Reisende ist für die SPD-Stadtratsfraktion nicht mehr haltbar. Fraktionsvorsitzender Robert Metzger fordert deshalb für die SPD-Fraktion die Verwaltung auf, mit der Bundespolizei Verhandlungen über eine Verlagerung ihres Standortes aufzunehmen.

Metzger lobt die bisherige Arbeit der Bundespolizei. Mittlerweile habe sich jedoch die Zahl der Flüchtlinge, die in Rosenheim ankommen, so dramatisch verringert, dass auch dem Interesse der Stadt, den Bahnhofsvorplatz wieder der Ankunft und Abfahrt der Reisenden stärker zuzuführen, mehr Rechnung zu tragen sei.

Einen weiteren Grund für die Verlagerung sieht Metzger auch in der Tatsache, dass die Flüchtlinge nicht mehr wie 2015 mit öffentlichen Personenzügen in Rosenheim ankommen, sondern sich in höchst gefährlicher Weise auf Güterzügen bewegen. Darauf hat die Bundespolizei mit der Einhausung eines Gleises für Kontrollen ganz im Süden des Bahngeländes reagiert. Für Metzger läge es auf der Hand, den bisherigen Standort in das direkte Umfeld dieser Einhausung zu verlagern.

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