Zum 33. Mal veranstaltet die SG „Waldfrieden“ Kastenau vom 15. bis 18. November das traditionelle Luftpistolen-Wanderpokal-Schießen um den Kastenauer Stier. Zu diesem Anlass haben die OVB-Heimatzeitungen drei Fragen an den ersten Schriftführer Florian Schnitzer gestellt.
Warum ist der „Kastenauer Stier“ so besonders in Rosenheim und Umgebung?
Florian Schnitzer: „Der Kastenauer Stier“ ist ein einzigartiges Schießen, das schon seit 33 Jahren stattfindet. Bei unserem Wettkampf ist nur die Luftpistole erlaubt. Ich denke, was unseren Wettkampf so besonders macht, ist, dass die Teilnehmer 100 Schuss in maximal 2,5 Stunden haben. Bei normalen Wettkämpfen gibt es nur 40 beziehungsweise 60 Schuss.
Was ist so faszinierend am Luftpistolenschießen?
Schnitzer: „Ich denke, faszinierend ist besonders die hohe Anforderung an Konzentration und Technik. Schießen beginnt bereits im Kopf.“
Kann bei dem Wettkampf jeder mitmachen?
Schnitzer: „Teilnehmen darf jeder, der in einem Schützenverein im Schützengau Rosenheim Mitglied ist, und mindestens zwölf Jahre alt ist. Ab zehn Jahren braucht man eine Sondergenehmigung vom Ordnungsamt beziehungsweise Landratsamt. Interview: Andrea Heise