Leserbrief an die Redaktion

Astrale Energie genutzt

von Redaktion

Zur Berichterstattung über den Spuk in der Anwaltskanzlei Adam vor 50 Jahren:

Für meine Großmutter mütterlicherseits waren damals die unerklärlichen Geschehnisse in der Anwaltskanzlei Adam sonnenklar. Sie kannte die engen guten Verbindungen zwischen der Kanzlei und der Firma Klepper in Rosenheim aufgrund ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit in den Klepperwerken und ihrer beruflichen Nähe zum Firmeninhaber. Als Hans Klepper 1967 unerwartet starb, kam es dann fünf Monate später zu den aus technischer Sicht unerklärlichen Vorgängen.

Ich erinnere mich an die damaligen Worte meiner Mutter, die ich sinngemäß zitiere: „Das kann nur mein Chef Klepper sein, der seine astrale Energie benutzt, um sich bemerkbar zu machen, weil er erkennt, wie es mit seiner geliebten Firma weitergehen wird.“ Über eine Angestellte, die bei Adam arbeitete und sich als Medium anbot, nahm der Verstorbene nach Ansicht meiner Großmutter Kontakt mit seinem Rechtsanwaltsfreund auf.

Wenn meine Großmutter noch leben würde, hätte sie sich beim Lesen der Erklärung des Phänomens im blauen Kasten über die Nylonfäden kaputtgelacht.

Toni Daurer

Stephanskirchen