Rosenheim – Alle Jugendfeuerwehrleute aus Aising, Aisingerwies, Rosenheim und Westerndorf St. Peter bestanden den Test. Sie nahmen ihre Abzeichen und Urkunden von Stadtjugendwart Hans Grill und ihren jeweiligen Kommandanten oder Jugendleitern in Empfang.
Starke Wehr braucht starken Nachwuchs
Der Wissenstest für Jugendfeuerwehrler wird jedes Jahr in ganz Bayern durchgeführt, nach entsprechender Ausbildung bei ihrer Feuerwehr können sie das Gelernte in diesem Test überprüfen. Der Rosenheimer Nachwuchs musste dabei in der Hauptfeuerwache einen Fragebogen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen für das Abzeichen in Gold, Silber oder Bronze beantworten. Für die höchste Stufe gab es noch eine praktische Prüfung. Stadtjugendwart Hans Grill freute sich über die erfolgreichen Jung-Feuerwehrler, denn – so Grill – „nur mit guten Nachwuchskräften gibt es auch in Zukunft starke Feuerwehren in Rosenheim“.
Mit 16 Jahren können die Jugendlichen mit der Ausbildung zu Feuerwehrleuten beginnen, der Grundlehrgang, die sogenannte „modulare Truppausbildung“, dauert etwa ein Jahr. Dabei gibt es regelmäßige Übungs- und Ausbildungsabende bei der jeweiligen Feuerwehr.
Für zentrale Themen wie etwa „rechtliche Grundlagen“ oder „gefährliche Stoffe“ kommen alle Rosenheimer „Feuerwehr-Azubis“ zur gemeinsamen Schulung zusammen. Wer nach der Ausbildung die Abschlussprüfung bestanden hat, beginnt mit dem normalen Einsatzdienst bei der Feuerwehr.
Für Stadtbrandrat Hans Meyrl ist es nach eigenen Angaben wichtig, dass diese Grundausbildung jede Frau und jeder Mann ab einem Alter von 16 Jahren absolvieren kann. „Eine vorherige Mitgliedschaft bei der Jugendfeuerwehr ist nicht erforderlich für diese Ausbildung, wir freuen uns über alle Interessenten“, sagt Stadtbrandrat Meyrl.