Rosenheim/Ostermünchen – Über 30 reisende Schläge (Züchter) aus den Vereinen Kirchseeon, Glonn, Grafing, Rott am Inn, Kolbermoor und Rosenheim bilden die RV Oberland. Sie alle kamen zahlreich zur Preisverleihung nach Thal. An zwölf Preisflügen im Altflug und drei Jungflügen beteiligten sich insgesamt 7816 Tauben.
Tauben, die bei allen zwölf Flügen am Start waren, erreichten am Ende eine Strecke von 3533 Kilometer pro Vogel. „Eine wahrlich stolze Leistung“, betonte Vorstand Jakob Gerg. „Im Durchschnitt waren das 294 Kilometer je Flug“, merkte Gerg an und führte weiter aus: „Das sind bis zu 100 Kilometer pro Stunde.“
Nach der Siegerehrung durch die beiden Vorstände Jakob Gerg und Emmeran Weigl wurden noch einige Tauben und Jungtaubengutscheine versteigert. Diese spendeten einige Spitzenzüchter der Region.
Zum Abschluss der Versteigerung kamen noch selbst gemachte Marmelade, Brombeerlikör, Griebenfett und Brot sowie reichlich Geräuchertes unter den Hammer. Ein zusätzliches Extra: Eigens angefertigte Kuschelkissen von Maria Gerg mit einem Brieftaubenmotiv. „Damit mancher Züchter die lange Winterpause gut auf dem Sofa verbringen kann“, so Maria Gerg scherzhaft.
Die Ergebnisse im Einzelnen: Meister intern wurde die SG Forster/Simon aus Rosenheim vor Helmut Klobisch (Rosenheim) und Hans Kirchlechner (Emmering).
Über den Titel RV-Weitstreckenmeister freute sich ebenfalls die SG Forster/Simon. Platz zwei ging an Josef Huber aus Biberg vor Josef Kressierer. Und auch der dritte Titel, der RV-Männchenmeister, ging an die SG Forster/Simon. Sie verwies Helmut Klobisch auf Rang zwei und Alois Rappold aus Mintsberg auf Rang drei. Den Titel „RV-Weibchenmeister“ wiederum holte sich Paul Hufschmid aus Kolbermoor mit seinen Tauben vor Hans Kirchlechner und Josef Huber.
Der RV-Jährigenmeister wurde Alois Rappold vor Josef Kressierer und Josef Huber. RV-Jungflugmeister wurde wiederum die SG Oberberger/Seidel aus Rosenheim vor der SG Beutl/Weinhart (Kolbermoor) und Hans Kirchlechner.
Den Titel „RV-Generalmeister“ ergatterte einmal mehr die SG Forster/Simon vor Josef Kressierer und Alois Rappold. Anschließend wurden noch die „besten Tauben“ geehrt. Bei den Altmännchen siegte die SG Forster/Simon mit elf Preisen vor Helmut Klobisch. Bei den Alt-Weibchen setzten sich wiederum die Tauben von Josef Kressierer vor den Vögeln von Paul Hufschmid durch. Bei den sogenannten jährigen Männchen siegte Josef Kopp aus Kolbermoor vor Josef Kressierer.
Die besten „jährigen Weibchen“ hatte Lenz Untereichmeier. Platz zwei ging an Alois Rappold. Die besten Jungtauben wiederum hatte einmal mehr die SG Forster/Simon vor Hans Kirchlechner und Josef Kressierer. ws