Krieger- und Soldatenkameradschaft rosenheim

Jahrtag wird besonders würdevoll begangen

von Redaktion

Zweiter Bürgermeister Anton Heindl wurde bei der Jahreshauptversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft Rosenheim für seine Verdienste vom Ersten Vorsitzender Rudolf Hötzel zum Ehrenmitglied ernannt. Diese Auszeichnung ging auch an Revisor Wolfgang Brands und Hauptmann a.D. Rudolf Köhler.

Rosenheim – Vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg. Die Kameradschaft in Rosenheim will das Erinnerungsjahr 2018 würdig begehen – unter anderem am Jahrtag im Oktober. Die Gebirgsschützenkompanie wird das Salutschießen übernehmen. Die Tiroler Kaiserjäger werden aus Jenbach/Tirol anreisen. Sie wollen die Erzherzogin Gabriele von Habsburg als Ehrengast mitbringen. Dieser Jahrtag soll heuer besonders würdevoll an den beiden Kriegerdenkmälern vor der Klosterkirche und vor der Loretokapelle begangen werden, kündigte Hötzel an.

Die Rosenheimer Krieger- und Soldatenkameradschaft ist auf einem guten Weg in die Zukunft, zeigte er sich überzeugt. Im Jahr 2017 wurden acht neue Mitglieder aufgenommen. Es gab nur drei Abgänge und einen Todesfall. Damit zählt der Verein aktuell 183 Mitglieder. Es kann jeder Mitglied werden – auch Personen, die nicht gedient haben, sich aber aus Erinnerung an ihre Großeltern, Eltern oder andere Verwandte mit dem Verein und seiner Arbeit verbunden fühlen, erläuterte der Vorsitzende.

„Gerade in schwierigen Zeiten ist der Zusammenhalt bei einem der ältesten Rosenheimer Vereine sehr wichtig“, appellierte er. Im Verein werde auf Kameradschaft, Reisen und gemütliches Beisammensein großer Wert gelegt und mit vielen Rosenheimer Vereinen ein guter Zusammenhalt gepflegt.

Heindl freute sich sichtlich über die Ernennung zum Ehrenmitglied. Er würdigte die lange Geschichte des Vereins, der seit 1850 besteht, und den Einsatz der Vorstandschaft für Frieden, Freiheit und Tradition. Die Krieger- und Soldatenkameradschaft habe hohes Ansehen in der Stadt und sei bei öffentlichen Auftritten immer präsent.

Hötzel würdigte auch den Einsatz des Zweiten Vorsitzenden Franz Polland als Reiseleiter. Der Vorstand ehrte außerdem folgende Mitglieder für langjährige Treue zur Kameradschaft: Hans Haag für 15 Jahre, Adolf Dinglreiter für 30 Jahre und Anton Brucker für 40 Jahre. RE

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