Bilanz des Adventsbusses

Kostenlos Busfahren auch im zweiten Jahr ein voller Erfolg

von Redaktion

City-Managerin: Viele Familien haben Angebot genutzt

Rosenheim – An den vier Adventssamstagen wurde der gesamte Rosenheimer Stadtverkehr inklusive Pfaffenhofen und Kolbermoor kostenlos angeboten. Zum zweiten Mal hatten sich einige Verbände, Institutionen und Betriebe zusammengeschlossen, um die Tickets für die Fahrgäste zu finanzieren.

Nun sind die Zahlen ausgewertet. Überraschend stark wurde dieses Jahr das erste Adventswochenende genutzt – mit mehr als 7000 Fahrgästen. „Durch den späten Adventsbeginn haben die Besucher von Rosenheim regelrecht auf den Startschuss gewartet, sowohl der Weihnachtseinkauf als auch der Christkindlmarktbesuch sorgten für Magnetwirkung“, so City-Managerin Sabrina Obermoser. Insgesamt fuhren 24000 Bürger kostenlos mit den Adventsbussen.

Besonders viele Familien mit kleinen Kindern haben nach Erfahrungen des City-Managements das Angebot des Einkaufsshuttles genutzt. Mit der Zeit habe es sich auch im Umland herumgesprochen, weshalb viele aus den umliegenden Gemeinden bis hin nach Österreich ihr Fahrzeug bei Weko oder im Aicherpark hätten stehen gelassen, um mit dem Bus in die Stadt zu fahren.

Auch in Kolbermoor zeigte man sich mit der Resonanz sehr zufrieden. Die Fahrer des Rosenheimer Stadtverkehrs erlebten viele positive Reaktionen. „Damit hat die Aktion wieder ihren Zweck erfüllt: Verkehrsbelastung reduziert, Parksuchverkehr reduziert, entspannte Anreise zum Weihnachtseinkauf“, so Obermoser.

Partner für Rosenheim waren: der Aicherpark, das City-Management, der Einkaufsbahnhof Rosenheim, die Gemeinde Schechen für Pfaffenhofen, der Gewerbeverband, die IHK, das Kroiss-Ticketzentrum, die Rosenheimer Verkehrsgesellschaft, die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, die Stadt Kolbermoor, die Stadt Rosenheim, der Stadtverkehr Rosenheim, das Möbelhaus Weko und der Wirtschaftlicher Verband Rosenheim. Unter dem Strich wurden 30000 Euro für kostenlose Tickets finanziert.

Weihnachten 2018 würden die Kooperationspartner das Projekt gerne zum dritten Mal starten. Ob dies möglich ist, wird sich erst im Mai/Juni zeigen, so die City-Managerin auf Anfrage. Denn das Angebot muss ein komplexes Genehmigungsverfahren bei der Regierung von Oberbayern durchlaufen. re/duc

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