Keine vierbeinigen Malteser-Helfer mehr

von Redaktion

Rosenheimer Hilfsorganisation steigt aus der Rettungshundearbeit aus

Rosenheim – Die Malteser in Rosenheim steigen aus der Arbeit mit Rettungshunden aus. Dies teilte der kommissarische Beauftragte der Malteser in Rosenheim, Horst Rapphahn, mit.

Der Schwerpunkt der ehrenamtlichen Malteser Dienste liegt in Rosenheim im Katastrophenschutz und Sanitätsdienst. Die Rettungshundearbeit lasse sich inhaltlich und organisatorisch nur mit hohem Aufwand in die Organisationsstruktur einbinden, so Rapphahn. Um die Ressourcen zu bündeln und sich auf die Schwerpunktdienste konzentrieren zu können, habe man entschieden, die Rettungshundestaffel aufzugeben. Die ehrenamtlichen Mitglieder der Staffel haben laut Rapphahn die Möglichkeit, in Zukunft in anderen Einheiten mitzuwirken.

Mehr als zehn Jahre für die Malteser geschnüffelt

Die Rettungshundestaffel war vor über zehn Jahren zu den Rosenheimer Maltesern gekommen. Die Helfer absolvierten in den vergangenen Jahren zahlreiche Ausbildungs- und Übungsstunden und halfen im Auftrag der Integrierten Leitstelle bei der Suche nach vermissten Personen.

Der Ausstieg der Malteser aus der Rettungshundearbeit müsse aber niemanden beunruhigen, erklärt Rapphahn: Zwar sind derzeit auch die Rettungshundestaffeln der anderen Hilfsorganisationen in Stadt und Landkreis Rosenheim nicht einsatzbereit. Bei Bedarf kommen aber die Rettungshunde und der entsprechende Fachberater aus dem benachbarten Landkreis Miesbach zum Einsatz. Sie werden im Fall des Falles über die Integrierte Leitstelle Rosenheim alarmiert und angefordert. re

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