Rosenheim – Das Datum wurde ganz bewusst gewählt: der 11. Tag steht für die 11 und der Februar als zweiter Monat im Jahr für die 2. Bereits seit Dezember 2008 erreichen die Bürger der Europäischen Union die Notfalldienste aus allen Fest- und Mobilfunknetzen in allen 27 Mitgliedstaaten gebührenfrei unter der einheitlichen Rufnummer 112.
Der Ortsverband Rosenheim des Technischen Hilfswerks und die Rosenheimer Feuerwehr haben aus diesem Anlass gemeinsam einen kurzen Video-Film produziert, um auf die 112 aufmerksam machen. Sie hoffen auf eine möglichst große Verbreitung, vor allem in den sozialen Netzwerken.
Wie ist die Idee zu dem Videoclip entstanden?
Stefan Huber: „Wir hatten letztes Jahr zu diesem Thema ein Foto gemacht, welches sehr gut angenommen wurde. Heuer wollten wir unbedingt gemeinsam mit unseren Freunden von der Feuerwehr etwas machen. So entstand die Idee, ein Video zu drehen. Ziel ist es, zu vermitteln, dass die Notrufnummer 112 europaweit in allen Ländern Gültigkeit hat. Vor allem ist es uns aber ein Anliegen, den Menschen zu verinnerlichen, auf was es beim Absetzen eines Notrufs ankommt. Wenn es nämlich ernst wird, sind die Leute oft sehr aufgeregt und da hilft es weiter, wenn man die wichtigsten Regeln im Unterbewusstsein gespeichert hat.“
Wie lange haben Sie an dem eineinhalbminütigen Film gedreht – Vorbereitung inklusive?
„Das Schwierigste war die gemeinsame Terminfindung. Fast 60 ehrenamtliche Feuerwehrler, THWler und die Jugendgruppen unter einen Hut zu bringen, war nicht einfach. Die Jugendgruppe bastelte an einem Abend die zwölf Europasterne, die in der Schlussszene zum Einsatz kommen. Die gesamten Aufnahmen waren mit drei Terminen erledigt, aber inklusive Vor- und Nachbereitung stecken sicherlich 40 Stunden Arbeit drin.“
Der Film wirkt professionell gemacht, was die Filmqualität, Kameraperspektiven, Schnitt oder Musikunterlegung anbelangt. Hatten Sie Hilfe bei der Umsetzung?
„Wir haben einen Helfer, der technisch sehr gut ausgestattet ist. Der arme Kerl produzierte an so manchen Abenden Video um Video, weil aus dem Team immer wieder Verbesserungsvorschläge kamen. Die nette Stimme stammt allerdings vom Radio Charivari, das uns hier dankenswerterweise unterstützt hat.“
In der Schlussszene ist auf einer Drohnenaufnahme zu sehen, wie 48 Mann aufmarschieren und vor laufender Kamera eine riesige „112“ bilden. Hand aufs Herz: Wie viele Versuche haben Sie dafür gebraucht?
„Ob Sie es glauben oder nicht, wir hatten einen Probelauf und beim dritten Versuch war die Szene im Kasten.“ Interview: Klaus Kuhn
Zu finden ist das Video
im Internet unter
www.thw-rosenheim.de
oder
www.feuerwehr-
rosenheim.de