Rosenheim – Mit dem Thema „Elektromobilität und Klimaschutz zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ beschäftigten sich auf einer gemeinsamen Klausur der SPD-Unterbezirk Rosenheim-Stadt und die Stadtratsfraktion der SPD. „Wir leben in einer Welt der schwindenden Ressourcen“, so brachte es der städtische Klimaschutzmanager Björn Freitag in seinem Impulsreferat auf den Punkt. Angesichts des weiter steigenden Verkehrs hielt er die Elektromobilität für die richtige Variante. Er konnte belegen, dass der Kohlendioxid-Ausstoß bei der Elektromobilität im Vergleich zum Verbrennungsmotor oder auch Erdgas am geringsten ist. Angesichts von Zweifeln bezüglich der CO2-Bilanz bei der Herstellung von Elektroautos erläuterte Freitag anschaulich, dass der CO2-Ausgleich kein Problem sei, wenn die Batterie CO2-neutral hergestellt werde. Auch das Recycling der Batterien könne wirtschaftlich gestaltet werden.
„Die technischen Lösungen sind da. Zudem können durch einen gut funktionierenden, attraktiven öffentlichen Nahverkehr, durch Verbesserungen für die Fahrradmobilität und Investitionen in die Infrastruktur der Elektromobilität positive Effekte erzielt werden“, so Robert Metzger, Vorsitzender der Stadtratsfraktion. Einig waren sich alle, dass die Politik für das Erreichen der Klimaschutzziele der Stadt jetzt die Grundlagen legen müsse. Das Bewusstsein für die Bedeutung Klimaschutzes müsse weiter geschärft werden.
Die Rosenheimer SPD-Vorsitzende Elisabeth Jordan: „Rosenheim hat das Potenzial etwas zu verändern. Solche Veränderungsprozesse werden als problematisch angesehen und daher müssen wir jetzt passende Konzepte und Antworten anbieten.“ re