Buntes treiben beim Faschingsendspurt

Elefanten und Indianer im Mexiko-Fieber

von Redaktion

So bunt war es in der Innenstadt schon lange nicht mehr: Tausende Narren in fantasievollen Kostümen bevölkerten gestern die Fußgängerzone bei der größten Freiluft-Faschingsveranstaltung im Landkreis. Sie sangen, tanzten und schunkelten. Zum Abschluss der heuer sehr kurzen fünften Jahreszeit zeigte sich auch das Wetter von seiner besten Seite.

Rosenheim –Elefanten, Indianer, Panzerknacker, Prinzessinnen und Marienkäfer: Die Narren hatten sich auch in diesem Jahr viel Mühe mit der Kostümauswahl gemacht. Das Motto der Rosenheimer Faschingsgilde „Dia de los Muertos – Mexikanische Nächte in Rosenheim und der Geist der Vergangenheit“ inspirierte manche zu gruseligen Masken. Richtig fürchten musste sich jedoch niemand: Die Stimmung war fröhlich und ausgelassen.

„Ich bin jedes Mal dabei und finde die Rosenheimer Veranstaltung einfach super“, so Corinna aus Rosenheim, die sich in diesem Jahr für eine Verkleidung als Comicfigur entschieden hatte. Ihre Meinung teilten auch die vielen weiteren Faschingsfans, die von 12.30 Uhr bis abends auf dem Max-Josefs-Platz vor der Bühne und in den Gaststätten feierten. Das Faschingstreiben war auch heuer wieder vom City-Management und dem Wirtschaftlichen Verband organisiert worden. Für Stimmung sorgten DJ „H. Musicbox“ und die Band „Die Sulzberger“ sowie die DJs Sepp & Chris.

Umjubelte Auftritte hatten die Rosenheimer Faschingsgarde und das Prinzenpaar „Prinz Tobias I., kreativer Herrscher aus dem tanzenden Inntal“, und „Prinzessin Julia II., liebliche Wächterin über Feuer und Licht“, die Chiemseenixen Bernau und die Kastenauer Garde. Die kleinen Narren bestaunten die Kindergarde Bernau und und die Dance Academy.

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