Jahreshauptversammlung des Krankenunterstützungsvereins Germania

Zuversichtlich in das neue Vereinsjahr

von Redaktion

Otto Irgmaier und Josef Müller werden für ihre Vereinstreue ausgezeichnet

Rosenheim – Der Rückblick auf das Jubiläumsjahr stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Krankenunterstützungsverreins Germania. Vorsitzender Rudolf Köhler freute sich über die Anwesenheit der Vorstände aus den Bruder- und Patenvereinen im Flötzinger Bräustüberl.

Nach den Berichten über die Mitgliederentwicklung im vergangenen Vereinsjahr und dem obligatorischen Bericht über die Finanzlage des Vereins folgte der Rückblick auf das Jubiläumsjahr der Germania. Momentan hat der Krankenunterstützungsverein Germania 140 Mitglieder. „Die Mitgliederzahlen gehen zurück, nur wenig Leute können sich heutzutage mit dem Verein identifizieren“, bedauerte Köhler. Zu Zeiten, als es noch keine Krankenversicherung gab, konnte der Verein seinen Mitgliedern eine kleine finanzielle Hilfe bieten. Das heute noch gezahlte Krankengeld des Vereins ist alleine durch seine Höhe nicht mehr zur Linderung von materieller Not geeignet und hat vielmehr symbolischen Charakter. Zusammenhalt und das gegenseitige Unterstützen stehen nach wie vor im Mittelpunkt, so Köhler, der die Aktivitäten des letzten Jahres Revue passieren ließ – beginnend vom Fest- und Kameradschaftsabend über die beiden Tagesausflüge und das gemeinsame Gartenfest bis zu den Turnieren zusammen mit der Stockschützenabteilung des ESV. Ein kleiner Wermutstropfen war aber wie fast jedes Jahr auch dabei. Bei der Totenehrung zusammen mit dem Seniorenverein 1831 und dem Patenverein, dem Eisenbahnerverein, und der Eisenbahner Musikkapelle hätte sich der Vorstand eine bessere Beteiligung gewünscht. Das galt auch für die Teilnahme am Totengedenken der Stadt Rosenheim.

Trotzdem war der Ausblick auf das kommende Vereinsjahr von großer Zuversicht geprägt. Der Ausflug nach München am 26. Mai verspricht einige Überraschungen aufgrund einer besonderen Stadtrundfahrt. Genaueres wollte der Vorstand dazu noch nicht sagen.

Zum Ende der Veranstaltung ehrten die Versammelten noch zwei verdiente Kameraden. Otto Irgmaier, der den Verein bereits bei den beiden Jubiläen aktiv begleitet hat, wurde für 65-jährige Vereinstreue mit einer Ehrenurkunde und einem kleinen Präsent geehrt. Für eine besondere Überraschung sorgte Jupp Müller, den meisten als Mitglied der Eisenbahnermusikkapelle und zahlreicher anderer Rosenheimer Vereine bekannt: Er hatte sein 50 Jahre altes Mitgliedsbuch der Germania mitgebracht – ein kleiner, beschaulicher Rückblick in die Geschichte eines alten Traditionsvereins.re

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