Rosenheim – „Die aktuelle Situation erfordert es nicht, den Platz zu beanspruchen“, begründet der Sprecher der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, Rainer Scharf, die Entscheidung zum Abbau. So viele Flüchtlinge wie 2015 und 2016 sind am Bahnhof schon lange nicht mehr zu registrieren. Im Januar waren es nach Angaben von Scharf im Bereich der A 93 und der Zugstrecke Kufstein-Rosenheim noch 300 Migranten. In den vergangenen Wochen stellten die Bundespolizisten auch bei den Schwerpunktkontrollen der Güterzüge keine Migrantengruppen mehr fest.
Die Kontrollen werden weiter fortgesetzt, doch aktuell ist es möglich, illegal Einreisende zur Registrierung auf die Dienststelle zu bringen. Im Bahnhofsgelände behält die Bundespolizei außerdem einen Raum.
In den kommenden Tagen werden die Container am Bahnhofsvorplatz in Rosenheim abgebaut, kündigt Scharf an. Um diesen Rückbau problemlos durchführen zu können, werden die Parkplätze unmittelbar neben dem umzäunten Bereich mit den Containern gesperrt. Diese Absperrungen betreffen nach seinen Angaben folgende Zeiten: am Dienstag, 6. März, von 6 bis 18 Uhr und vom 12. März, 6 Uhr, bis 16. März, 18 Uhr. Ab spätestens 12. März dürfen zudem auch keine Fahrräder mehr an der Umzäunung abgestellt werden, da diese ebenfalls entfernt wird. Angesichts der eingeschränkten Park- und Abstellmöglichkeiten bittet die Bundespolizei um Verständnis.
2021 soll der weitere Ausbau des Bahnhofsvorplatzes erfolgen. Noch eher ist der Bau des Fahrradparkhauses geplant. Heuer wird es geplant, 2019 soll der Baustart erfolgen.