Rosenheim – Der Film „Nebel im August“ wird am Freitag, 23. März, um 18 Uhr im Schüler- und Studentenzentrum, Pettenkoferstraße 9, gezeigt. Anschließend findet eine Diskussion mit dem Produzenten des Films und dem Chefarzt am Inn-Salzach-Klinikum Wasserburg sowie Zweitem Bürgermeister Anton Heindl statt. „Nebel im August“ spielt Anfang der 1940er-Jahre in Süddeutschland und behandelt ein dunkles Kapitel der Psychiatrie. Der 13-jährige Ernst Lossa wird aus Erziehungsheimen wegen seiner rebellischen Art in eine Nervenheilanstalt abgeschoben. Nach kurzer Zeit bemerkt er, dass Insassen getötet werden. Er versucht, den behinderten Patienten zu helfen und gerät selbst in Gefahr. Der Film von Regisseur Kai Wessel setzt Lossa und den Opfern der „Euthanasie“ ein würdiges Denkmal. Der Eintritt ist frei. Veranstalter sind Vertreter der Angehörigen psychisch Kranker, Basta – das Bündnis für psychisch erkrankte Menschen, und der Sozialpsychiatrische Dienst der Caritas Rosenheim. Schirmherrin ist Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer.