Rosenheim – „Unverhältnismäßig“ findet Manuela Mayle Rodungsarbeiten, die in den vergangenen Tagen in der Aisingerwies stattfanden. In direkter Nachbarschaft zum Wasserschutzgebiet an der Kalten seien Bäume und Sträucher im großen Umfang entfernt und eine neue Straße erstellt worden. „Die Brutzeit hat bereits begonnen“, warnt die Anliegerin, die sich um das Vogelparadies vor ihrer Haustür sorgt.
Mittlerweile sind die Arbeiten gestoppt worden – vom Umweltamt der Stadt, das von besorgten Anwohnern informiert worden war. Der stellvertretende Rosenheimer Pressesprecher, Christian Schwalm, teilte auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen mit, dass die Kommune über die Arbeiten nicht informiert gewesen sei. Sie fänden im Auftrag des Wasserwirtschaftsamtes statt. Am Montag würden die Rechtmäßigkeit der Rodungen und die weitere Vorgehensweise mit Vertretern der Behörde vor Ort besprochen. duc