Rosenheim – Der CSU-Ortsverband Aising hat aktuell 86 Mitglieder, ist damit der zweitgrößte Verband im Kreisverband der CSU Rosenheim-Stadt und mit fünf Stadträten gut im Rosenheimer Kommunalparlament vertreten, wie Gasteiger in der Rede erklärte. Tief enttäuscht zeigte er sich über das „politische Gezeter“ im Vorfeld zur Bundestagswahl. „Bereits an den Infoständen spürte man eine vornehme Zurückhaltung unserer Bürgerschaft“, so der Vorsitzende. Das Ergebnis sei eine krachende Niederlage für Merkel und Co. Auch die unendliche Suche nach einer Regierungsmannschaft sei unerträglich gewesen. Spätestens jetzt müsste jeder merken, dass es Merkel nur um die eigene Macht gehe und nicht um das Wohle Deutschlands, so Gasteiger weiter.
„In Rosenheim dürfen die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen nicht vergessen werden“, mahnte Gasteiger. Besonderen Handlungsbedarf sieht er bei der Mangfall,- Aisinger- oder Kufsteiner Straße. „Wir brauchen schnellstmöglich eine Verbesserung des Straßenzustandes im Süden unserer Stadt. Vor allem kann man den Anliegern nicht erklären, dass große Summen in die Bereiche Kunst und Kultur fließen und bei der Infrastruktur gespart wird“, kritisiert Gasteiger.
Schade findet der Vorsitzende, dass das Thema Wohnen am Bahnhof so schwerlich durchsetzbar sei. „Bei der Problematik Flächenverbrauch und dem Thema autofreie Stadt ist es nur ein logischer Schritt, auch am Bahnhof Wohnbebauung zu ermöglichen“, so Gasteiger.
Gäste waren die beiden Landtagskandidaten Klaus Stöttner (MdL) und Stadtrat Daniel Artmann. Stöttner machte deutlich, dass trotz der schwierigen Situation auf Bundesebene der bayerische Motor auf Hochtouren laufe und Probleme offensiv angegangen würden. „Wir müssen den Bürgern mit konservativen Wertvorstellungen wieder eine politische Heimat geben“, fordert Landtagskandidat und Stadtrat Daniel Artmann in seiner Vorstellungsrede. Das Thema bezahlbarer Wohnraum steht für Artmann besonders im Fokus: „Es muss vor allem wieder schneller und günstiger gebaut werden, um den dringend notwendigen Wohnraum zu gewinnen.“ re