Woher kam die Idee zu „Leise Töne – Starke Worte?
„Schon als ich das erste Mal in der kleinen Heilig-Geist-Kirche stand, war für mich klar, dass das ein sehr besonderer Ort ist. Mittendrin im Trubel der Innenstadt und gleichzeitig weit weg. Denn sobald die Türe zu ist, ist es dort still. Ein paar Wochen später bin ich auf Facebook über Kathi Neumeier gestolpert und habe schnell festgestellt, dass es in Rosenheim so einige Songwriter gibt. Heilig-Geist ist dafür einfach der perfekte Ort. Der Titel ‚Leise Töne‘ – Starke Worte“ kam später.“
Wie finden Sie die Musiker? Worauf achten Sie bei der Auswahl?
„Anfangs sind wir im Netz auf die Suche gegangen und haben Musiker angesprochen. Mittlerweile hat sich ein kleines Netzwerk gebildet. Neue Künstler lernen wir über unsere Songwriter-Workshops kennen. Wichtig ist uns, dass die Musik eine Botschaft hat. Bei uns spielen Künstler, die Wert auf ihre Texte legen und Geschichten über die Dinge erzählen, die sie bewegen. Es gibt bei uns auch ein Alterslimit, das liegt bei 30 Jahren. Die Konzerte werden schließlich auch von der katholischen Jugendstelle organisiert.“
Woher kommt Ihre Motivation?
„Unsere Konzerte leben von der Leidenschaft der Künstler. Wenn während des Konzertes ganz langsam die Gänsehaut den Rücken hochkriecht und die Gäste ein Lächeln im Gesicht haben, dann wissen wir, warum wir viele Stunden investieren, um die Konzerte zu organisieren, Pressearbeit zu machen, neue Künstler aufzuspüren oder Gelder aufzutreiben.“
Wie sind Sie bisher zufrieden?
„Wir sind sehr zufrieden. Die Rückmeldungen der Gäste sind immer wieder beeindruckend und für die Künstler bietet die Heilig-Geist-Kirche die seltene Gelegenheit, vor einem wirklich aufmerksamen Publikum zu spielen. Für uns als katholische Jugendstelle ist das Projekt ein voller Erfolg, weil sich junge Menschen hier mit ihren eigenen Gedanken präsentieren können. Sie bringen das Leben in Worten auf die Bühne – und in die Kirche.“