Verdacht auf Schäden

Brückenberg muss untersucht werden

von Redaktion

Bereits ab Montag ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen

Rosenheim – Bei der letzten Hauptprüfung im November 2017 wurde festgestellt, dass sich der Bauzustand des Brückenbergs deutlich verschlechtert hat. Betroffen ist bei dem Brückenbauwerk über die Bahntrasse München-Rosenheim vor allem der Bereich der Fahrbahnübergänge (wir berichteten).

Es besteht der Verdacht, dass der Zahn der Zeit an den Spanngliedverankerungen genagt hat, die für die Stabilität der Brücke verantwortlich sind. Die Bauexperten der Stadt wollen sich nun ein genaues Bild von den möglichen Schäden machen und müssen deshalb einen Teilbereich der Widerlagerwände der Brücke abbrechen und die Bewehrung freilegen. Wie die Stadt mitteilt, ist dafür die Errichtung von Baugruben notwendig. Diese werden in den nächsten Wochen nacheinander unter Sperrung der äußeren Fahrspur am Widerlager stadteinwärts und stadtauswärts auf einer Länge von rund 3,50 Metern angeordnet. Die Baustellenlänge erstreckt sich jeweils auf 50 Meter Länge. Für den Verkehr stehen immer drei Fahrspuren auf der Brücke zur Verfügung. Fußgänger und Radler werden auf die jeweils gegenüberliegende Seite geleitet.

Am Montag, 26. März, wird an der Fahrspur stadteinwärts begonnen. Es ist deshalb mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Arbeiten sollen bis Freitag, 20. April, abgeschlossen sein. Über das Ergebnis der Untersuchungen will die Stadt zeitnah informieren. re

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