Zur Elite der Physik

von Redaktion

IGG-Schüler bei Wettbewerb dabei

Rosenheim – An der Montanuniversität in Leoben trifft sich alljährlich die Elite der Physikschüler aus acht Ländern. Mittendrin: das Physikteam des Ignaz-Günter-Gymnasiums. Monatelang hat sich das Team an der Schule vorbereitet. Es wurden Modelle entwickelt, Versuchsaufbauten konzipiert und Computerprogramme geschrieben. Jetzt sind diese Arbeiten beim „Austrian Young Phycisists´Tournament“ (kurz AYPT) in „Physics Fights“ auf die Probe gestellt worden.

„Das Konzept des Wettbewerbs kommt uns sehr entgegen.“, sagt Teamchefin Barbara Maier aus der zwölften Klasse. „Die Aufgaben kennen keine eindeutige Lösung, was sie von den üblichen Aufgaben im Physikunterricht unterscheidet. Es treten dann immer drei Teams in verschiedenen Rollen gegeneinander an: Ein Team präsentiert seine Lösung. Das gegnerische Team versucht, Schwachstellen zu finden. Moderiert wird die offene Debatte, die komplett auf Englisch geführt wird, von einem Mitglied des dritten Teams. Im Laufe des Turniers übernimmt so jedes Team alle Rollen. Es kommt nicht nur auf das physikalische Verständnis an, sondern auch auf Englischkenntnisse und Präsentationstechniken.“

Nach den Vorträgen und den Debatten heben die sechs Juroren ihre weißen Kärtchen mit den Nummern in die Höhe. Gespannt blicken Theresa Ebner, Miriam Mosbach und Jakob Endemann auf die Bewertungen. Das Team landet im Mittelfeld. „Schon ganz angemessen“, meint Barbara Maier, „letztlich geht es nicht nur ums Gewinnen, sondern vor allem um Spaß an Physik, anregende Diskussionen, neue Kontakte und den persönlichen Austausch.“re

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