Jahresversammlung der CSU Pang

Große Sorge um die Bahntrasse

von Redaktion

Die Sorge um die Trassenführung der Brenner Zulaufstrecke stand bei der Jahresversammlung des CSU-Ortsverbandes Pang im Fokus. Heiß her ging es zudem zum Thema Wohnraum beim Anwesen am Grünthalweg.

Pang – Sepp Gilg als Vertreter der Landwirtschaft im „Dialogverfahren Gemeindeforum Süd“ mit der Bahn, zeigte sich sehr unzufrieden in Bezug auf konkrete Aussagen zur Korridorplanung und Trassenfindung. Schon jetzt sei Pang durch die großen Verkehrsachsen Westtangente, „Panorama Schwaig“ und die A8 förmlich „umzingelt“, wie die Ortsverbandsvorsitzende Margarethe Fischbacher betont. Wenn eine der angedachten (bekannten) Trassenführungen realisiert würde, „dann sind wir auch noch durchschnitten“, erklärte sie gegenüber den OVB-Heimatzeitungen. Briefliche und persönliche Kontakte seitens der Panger CSU zu den Verantwortlichen würden dieses brisante Thema immer wieder begleiten, versicherte die Vorsitzende, die sich ob des zahlreichen Besuches der Mitglieder und Gäste sehr erfreut zeigte. Schließlich waren die zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres, auch bezüglich der Bundestagswahl, im Blickpunkt. Trotz guter Panger CSU-Ergebnisse zeigten sich die Anwesenden über die bundesweiten Verluste sehr enttäuscht. Allerdings war man sich einig: Regionale Probleme dürfen nicht unter den Tisch fallen. Positiv sei, dass nun der Neubau eines Zwei-Gruppen-Hortes neben der Panger Schule entstehe und die Mittagsbetreuung im alten Gemeindehaus bestehen bleibe.

Hitzige Debatten gab es um die angekündigten Absichten des Eigentümers vom Anwesen am Grünthalweg 18, der hier viel Wohnraum für Flüchtlinge schaffen will. Gesetzliche Bauvorschriften schränkten indes den geplanten Ausbau überhöhter Wohnungseinheiten deutlich ein.

Zudem berichtete Schriftführer Sepp Kaffl junior von etlichen Veranstaltungen, angefangen von den Bürgersprechstunden über den Besuch von Exminister Dobrindt bis zum geselligen Federweiß-Fest und Wiesnbesuch. Nach dem Kassenbericht erfolgte die Wahl der elf Delegierten der Kreisvertreterversammlung zur Europawahl. Überraschend war der Besuch von Klaus Stöttner (MdL), der Erläuterungen zur Regierungserklärung von Ministerpräsidenten Markus Söder gab.

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