Antrag

SPD fordert ICE-Halt in Rosenheim

von Redaktion

Verhandlungen mit Bahn gefordert

Rosenheim – Die SPD-Stadtratsfraktion fordert die Verwaltung auf, in Verhandlungen mit der Deutschen Bahn zu treten, um den ICE-Haltepunkt Rosenheim zu aktivieren.

Zur Begründung führen die Sozialdemokraten an, dass in der aktuellen Diskussion um den Brenner-Nordzulauf viele Bürger nicht nachvollziehen könnten, weshalb bis heute noch kein Bedarf für zwei weitere Gleise nachgewiesen sei, dennoch aber die Planungen vorangetrieben würden, während andererseits in der Region nicht einmal ein ICE hält.

Rosenheim ist im Dreieck München-Innsbruck-Salzburg ein Verkehrsoberzentrum, dessen Größe und geografische Lage einen ICE-Halt in jedem Fall rechtfertigt, findet die SPD. Das aktuelle Einzelhandelsgutachten stelle fest: Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt hänge nicht zuletzt auch von einer gut ausgebauten Verkehrsinfrastruktur ab, bei der die Anbindung Rosenheims an das Fernstreckennetz einen wichtigen Faktor darstelle. Kleinere oder mit Rosenheim vergleichbare Städte wie beispielsweise Coburg verfügen bereits über eine Anbindung an das ICE-Netz, stellt die SPD-Fraktion fest.

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