Rosenheimer Sicherheitsgespräch

Straftaten auf dem niedrigsten Stand seit 2009

von Redaktion

Rosenheim – Mehr Einwohner, trotzdem weniger Straftaten – das ist die Kernaussage des Sicherheitsgesprächs für die Stadt Rosenheim, das gestern mit Vertretern von Stadt und Polizei, darunter Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Robert Kopp, Präsident des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, im kleinen Sitzungssaal des Rathauses stattfand. „Die Sicherheitslage ist gut, wir sind zufrieden“, sagte Kopp.

Bereinigt um ausländerrechtliche Delikte wie etwa illegale Einreisen oder Aufenthalte registrierte die Polizei im vergangenen Jahr 5162 Straftaten im Stadtgebiet – 7,9 Prozent weniger als noch im Vorjahr und damit der niedrigste Stand seit dem Jahr 2009. Leicht zurückgegangen auf 66,4 Prozent ist dagegen die Aufklärungsquote. Dennoch: Knapp zwei von drei Straftaten klärt die Polizei auf.

Laut Kopp sorgen sich manche Menschen – nicht zuletzt etwa als Konsequenz der drei Doppelmorde in der Region – um ihre Sicherheit. Laut Statistik zu Unrecht: Die Häufigkeitszahl, also die Kennziffer für die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Verbrechens zu werden, hat in Rosenheim im vergangenen Jahr um 9,1 Prozent abgenommen. Damit liegt Rosenheim noch vor vergleichbaren Städten wie Schweinfurt oder Bamberg.

Einen ausführlichen Bericht zum Sicherheitsgespräch lesen Sie in der morgigen Ausgabe. bhu

Artikel 4 von 11