Aisinger Moos

Die Gespinste und Larven werden jetzt abgesaugt

von Redaktion

Gestern startete Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Rosenheim Gestern hat die Stadt Rosenheim mit der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners in Aising begonnen. Aufgrund des Feiertages könnte es sein, dass die Aktion bis Ende dieser Woche noch nicht ganz abgeschlossen sein werde, teilte der Pressesprecher der Stadt, Thomas Bugl, auf Anfrage der OVB-Stadtredaktion mit.

Betroffen ist, wie berichtet, eine Eichengruppe am Spielplatz „Aisinger Moos“. Nach Bekanntwerden habe die Stadt unverzüglich noch vor dem Wochenende den Spielplatz gesperrt, so Bugl. Gestern stellte die Verwaltung nach seinen Angaben noch warnende Hinweisschilder auf. Denn die Raupen des Nachtfalters, die Ende April schlüpfen, schließen sich zu Prozessionen zusammen. Zum Schutz vor Fressfeinden entwickeln sie feine, mit Widerhaken versehene Haare, die bei Menschen allergische Reaktionen auslösen können. Die Gespinste und Larven im Aisinger Moos werden abgesaugt, teilt Bugl zur weiteren Vorgehensweise mit. „Das stellt die sicherste, aber auch kostenintensivste Behandlungsform dar.“

Aktuell akut betroffen ist nur die Baumgruppe am Aisinger Moos, so das Umwelt- und Grünflächen- sowie Ordnungsamt. Im Frühjahr hatte die Stadt präventiv ein biologisches Mittel aufgetragen – unter anderem im Bereich Am Oberfeld sowie an den Happinger Seen. Mit einem Naturöl waren die Eichen behandelt worden, in denen im Vorjahr ein starker Befall festgestellt worden war.

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