Rosenheim – Das historische Pflaster auf dem Max-Josefs-Platz ist zwar schön anzuschauen, aber ein gefährlicher Belag für Gehbehinderte. Die unebenen Steine und die großen Fugen erschweren auch den Rollstuhlfahrern das Leben (wir berichteten).
Stadtrat Horst Halser von der ökologisch-demokratischen Partei (ÖDP) macht jetzt mit einem Antrag an Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer Druck bei der Umsetzung der Barrierefreiheit am Max-Josefs-Platz.
Der Stadtrat bezieht sich auf zwei Anträge der Freien Wähler/UP vom 25. Januar 2016 und 23. Januar 2017 sowie auf einen Antrag aus dem Seniorenbeirat sowie aus der Sitzung des Ausschusses fürs Verkehrsfragen und des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Angedacht war die Verlegung eines barrierefreien Plattenweges über den Max-Josefs-Platz.
Nach drei Jahren fordert Halser nun eine umgehende Information der Gremien über den aktuellen Sachstand und eine zeitnahe Umsetzung der Maßnahme. Halser bezieht sich in seinem Antrag außerdem auf den Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 6. Mai 2017. „Der Leiter des Tiefbauamtes erhielt wertvolle Tipps von Betroffenen, worauf bei der Planung noch zu achten sei“, so der Stadtrat weiter. Die Verwaltung wurde beauftragt, zu prüfen, wie der Natursteinbelag auf dem Max-Josefs-Platz mit dem Ziel einer barrierefreien Nutzbarkeit in festzulegenden Teilbereichen verbessert werden kann.
Laut Halser ist es jetzt an der Zeit, dem Stadtrat ein Konzept vorzulegen.